Autor von romeo und julia

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Romeo und Julia (englisch Romeo and Juliet) ist der Titel einer Tragödie von William Shakespeare. .. Da der Weg des Textes vom Autor zu den frühen Druckausgaben nicht an allen Stellen mit Gewissheit rekonstruiert werden kann, ist ein. William Shakespeare: Romeo und Julia - Kapitel 1 Ich habe Schlegels Übersetzung von Shakespeares Romeo and Juliet nicht nur aus einer mir zur. Was wäre Verona ohne Romeo und Julia, das berühmteste Liebespaar der Welt, des Shakespearschen Dramas bewundern; was der englische Dramenautor. Sie erhält durch Laurence einen Schlaftrunk, der sie in einen todesähnlichen Zustand versetzt, wodurch sie der erzwungenen Ehe mit Paris entkommt. Inzwischen ist Romeo zu Julia getreten, sie verstehen sich sehr gut und legen ihre Hände ineinander. Dem Prinzen von Verona, dem mit Mercutio selbst ein Verwandter durch einen duellsüchtigen Provokateur gestorben ist, bleibt nur übrig, die Verbannung Romeos aus Verona auszusprechen: Julia willigt zum Schein in die Pläne ihrer Eltern ein; in der Nacht nimmt sie jedoch einen Trank des Paters, der sie wie tot erscheinen lässt Das Gift. April um Weit weniger frequentiert ist das sogenannte "Haus von Romeo" in der Via Arche Scaligere 4, was aber nur daran liegt, dass es in Privatbesitz ist und im Inneren nicht besichtigt werden kann. Der Film war zwar nicht in Verona gedreht worden, aber die Schlussszene mit dem Tod des Liebespaares spielte in einer Krypta. Alle Städte und Landschaften Italiens. Im Morgengrauen flieht Romeo nach Mantua. Lorenzo und Romeo warten auf Julia, die bald ankommt. August um Im Text von Shakespeare gibt es zwar keine Spur von einem Balkon, aber das Klischee war zu schön, um es an diesem jetzt sehr romantischen Ort nicht Realität werden zu lassen. Um ihn etwas aufzuheitern, überreden Mercutio und Benvolio ihn, sich mit ihnen bei dem Ball der Capulets einzuschleichen Der Ball 1.

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Romeo und Julia - Grundwissen in 60 Sekunden Fast grauet mir, so auf dem Kirchhof nfl spiele live Allein zu bleiben, doch ich will es wagen. Fluchwürdger, arger Tod, durch dich berückt! Mein Haus und mein Empfang steh ihrem Dienst bereit. Aber sagt, order of merit darts Ihr alles vom Blatte weglesen? Haltet Euern Mund, Prophetin! Ich bring Euch hin. Mir scheint, sie brennt in Capulets Begräbnis.

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Es ist unmissverständlich von den Capulets und den Montagues gesprochen, ohne dass diese erwähnt sind. Klopft, und dann hinein! Auf diesem Hintergrund wird Romeo and Juliet literaturwissenschaftlich häufig aus der Perspektive der später entstandenen Tragödien Shakespeares wie König Lear oder Hamlet analysiert und unter dem Gesichtspunkt des noch nicht Erreichten betrachtet: Unglücklicherweise erreicht Romeo die Nachricht des Paters jedoch nicht. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Julia Capulet John McEnery: Ab war Shakespeare Mitbesitzer des extra für seine Theatergruppe gebauten und bis heute berühmten Globe-Theaters. Ihre Eltern werden sie bestatten, Romeo wird in der Zwischenzeit durch Lorenzos Mitbruder Markus benachrichtigt werden und basketball 1. regionalliga nord aus der Familiengruft german open rothenbaum Capulets befreien. Die Bühnengesellschaft des Louder than bombs stream besteht aus insgesamt 32 Personen und einem Chor. Das Werk spielt in den oberitalienischen Städten Verona und Mantua im Es ist nicht bekannt, was er bis machte, denn alle seine Spuren wurden verwischt. Im Wesentlichen lässt Shakespeare die Umrisse der Geschichte, wie Brooke sie präsentiert, bestehen, wobei die doppelte Thematik Familienfehde und Liebesgeschichte von Shakespeare — im Gegensatz zu Brooke — casino auszahlung zu Beginn des Dramas erwähnt wird und damit den Ablauf der Tragödie bestimmt. Obwohl diese Szenen eine zentrale Rolle in dem Stück einnehmen, stellen sie nur einen Teilaspekt 1000 euro pro tag Dramas dar. Jahrhunderts andauerte, entzündete sich vor allem an der Problematik, welche Art von Tragödie das Werk darstelle und ob es überhaupt einer anerkannten Tragödienkonzeption entspreche. Um ihn ein wenig aufzumuntern, schlägt Benvolio ihm vor, heimlich zum Ball der Capulets zu gehen, damit er dort eine geeignete Kur für sein Gebrechen finde. Der glückliche Capulet verkündet daraufhin überraschend, dass die Trauung bereits am Mittwoch stattfinden soll, zieht sie also einen Tag vor. Ohne deren Wissen lassen sie sich vom Bruder Lorenzo trauen, der insgeheim hofft, auf diese Weise einen ersten 5 Line Multiplay kostenlos spielen | Online-Slot.de zur Versöhnung der immortal romance spielen Familien beitragen zu können. Kulinarische Spezialitäten aus Venetien. Das Stück war von Anfang an sehr beliebt und wurde in vier Einzelausgaben im Quartformat Q1 bis Q4 veröffentlicht, bevor es in der ersten Folio-Gesamtausgabe F abgedruckt wurde. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Sie erhält durch Laurence einen Schlaftrunk, der sie in einen todesähnlichen Zustand versetzt, wodurch sie der erzwungenen Ehe mit Paris entkommt. Zwei Familien aus Verona — die Capulets und Montagues — bekriegen sich. Literarisches Werk Literatur Als sie sieht, dass Romeo tot ist, höwedes hummels auch sie sich nach dem Tod. Bessere Noten mit Duden Learnattack Jetzt registrieren und kostenlos testen! Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Julia erwacht in dem Moment, wo Romeo das Gift trinkt. Ebenso, dass die Liebe nicht unerfüllt bleibt, sondern zu einer sexuellen Beziehung führt, die in den Augen der sozialen Umgebung ungehörig ist. In der sogenannten Balkonszene erscheint Julia am Fenster. Seit steht im Hof auch eine vergoldete Bronzefigur der Julia, die an einigen Körperteilen schon verdächtig blankgeputzt ist, wahrscheinlich von mehrheitlich männlichen Händen. Als kurz darauf seine Freunde ankommen, versucht Mercutio Romeo wie einen Geist zu beschwören. Die unter diesen Versionen bekannteste Fassung Beste Spielothek in Zachariae finden Bandello weist bereits im Wesentlichen den gleichen Handlungsverlauf und das gleiche Figurenensemble auf wie Shakespeares Romeo und Julia.

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Julia, die nach dem Willen ihrer Eltern in aller Eile mit einem gewissen Paris verheiratet werden soll, bittet erneut Bruder Lorenzo um Hilfe. Lord Capulet Natascha McElhone: Ein Diener bekommt eine Gästeliste und soll in Verona Einladungen verteilen. Ein beachtenswerter Versuch des italienischen Theater- und Opernspezialisten Zeffirelli. Bruder Laurence Reginald Denny: Der Entstehungszeitraum des Dramas ist nicht überliefert. Hier erfährt sie von Romeo, dass die heimliche Hochzeit mit Julia in einer Stunde in der Mönchszelle von Bruder Lorenzo stattfinden soll. Tybalt und Mercutios Kampf Er trifft nur auf Benvolio, der ihm, selbst gebrochen von den vergangenen Ereignissen, von Julias Tod berichtet Wie sag ichs ihm. Er fragte, ob er etwas tun könne, woraufhin Zeffirelli ihn zum Erzähler machte.

Der Morgen ist aber schon angebrochen, daher schickt Capulet die Amme, Julia aufzuwecken. Die Amme findet die scheintote Julia.

Capulet, seine Frau und Paris kommen dazu; alle sind entsetzt und beklagen ihr grausames Schicksal. Lorenzo wird geholt und fordert die Trauernden auf, Fassung zu bewahren und Julia in die Familiengruft zu überführen.

Romeo deutet einen Traum, in dem er sich tot sieht und von Julia wieder zum Leben erweckt wird als gutes Zeichen.

Lorenzo erfährt, dass sein Mitbruder Markus den Brief an Romeo nicht zustellen konnte, da eine plötzlich ausbrechende Pest dies verhinderte.

Lorenzo eilt zur Gruft, um Julia, die bald erwachen wird, in seine Zelle zu bringen. Paris bringt Blumen auf den Friedhof, um sie für Julia vor die Gruft zu streuen.

Als sein Diener jemanden kommen hört, verbergen sich beide und beobachten, wie Romeo beginnt, die Gruft aufzubrechen. Paris stellt Romeo zur Rede, dieser bittet ihn zu gehen, sonst werde er ihn töten müssen.

Paris weicht nicht, sie ziehen die Schwerter und kämpfen, Paris stirbt. Romeo erfüllt dessen letzten Wunsch, in der Gruft neben Julia liegen zu dürfen.

Er betrachtet die schlafende Julia noch ein letztes Mal und nimmt dann das tödliche Gift. Lorenzo trifft ein, als Julia erwacht und den toten Romeo erblickt.

Er flieht jedoch vor den anrückenden Wachen. Julia küsst Romeos Lippen und ersticht sich mit seinem Dolch. Wachen und Volk eilen herbei.

Montague berichtet, seine Frau sei aus Kummer über Romeos Verbannung gestorben. Lorenzo schildert dem Fürsten von Verona und den verbliebenen Oberhäuptern der Familien, was geschehen ist.

Der Fürst spricht das Schlusswort:. Das Motiv der Liebenden, die durch widrige Umstände getrennt werden, wurzelt tief in Mythologie und Märchen.

In der Novellenliteratur der Renaissance wird die Geschichte in den grundlegenden Zügen bereits im Novellino des Masuccio von Salerno dargeboten; durch neue Eigennamen und zusätzliche Handlungselemente wie etwa die Balkonszene oder den doppelten Selbstmord am Ende erhält sie bei L.

Die unter diesen Versionen bekannteste Fassung von Bandello weist bereits im Wesentlichen den gleichen Handlungsverlauf und das gleiche Figurenensemble auf wie Shakespeares Romeo und Julia.

Shakespeare arbeitete als Hauptquelle mit Brookes Verse langem epischen Gedicht, was schon an einer Reihe fast wörtlicher Übernahmen zu erkennen ist.

Ob er auch Painters Werk benutzte, ist unklar, aber wahrscheinlich. Im Wesentlichen lässt Shakespeare die Umrisse der Geschichte, wie Brooke sie präsentiert, bestehen, wobei die doppelte Thematik Familienfehde und Liebesgeschichte von Shakespeare — im Gegensatz zu Brooke — gleich zu Beginn des Dramas erwähnt wird und damit den Ablauf der Tragödie bestimmt.

Bei Brooke entfaltet sich die Geschichte über einen Zeitrahmen von neun Monaten, bei Shakespeare wird sie auf wenige Tage gestrafft.

Die Rollen von Tybalt und Paris werden dagegen von Shakespeare erweitert und vertieft. Darüber hinaus packt Shakespeare alle wichtigen Handlungsmomente in eine Folge von Szenen, die in sich spannende und dramatisch wirkungsvolle Vorgänge bilden.

Durch die zeitliche Komprimierung wird in Shakespeares Tragödie zudem der kausale Zusammenhang der einzelnen Begebenheiten verstärkt und intensiviert.

Während bei Brooke die heimliche Ehe vier Wochen dauert, bevor es zum Kampf mit den Capulets und zur Tötung Tybalts kommt, verbringen die beiden Liebenden in Shakespeares Werk nur eine einzige gemeinsame Nacht, in der sie bereits von Tybalts Tod und Romeos Verbannung wissen.

In der Vorrede von Brookes Gedicht wird der streng exemplarische Charakter der Erzählung betont; das tragische Ende wird als Bestrafung des Himmels für ungezügelte Leidenschaft und Ungehorsam gegen Eltern und Ratgeber dargestellt.

Shakespeare eliminiert dagegen Brookes moralisierende Erzählerkommentare und verlagert sämtliche Reflexionen in das Bewusstsein der dramatischen Figuren mit ihrer jeweils eingeschränkten Perspektive.

Auf diese Weise wird in Shakespeares Stück das Schicksalsverhängnis zu einer unerklärlichen und unberechenbaren Gewalt; in ihrer Unbedingtheit zerstört sich die Liebe selbst im unvermeidbaren Konflikt mit der Umwelt.

In dem gedrängten Zeitablauf von vier Tagen und Nächten in Shakespeares Romeo and Juliet entstehen dabei zahlreiche Verkettungen und ironische Situationskontraste, die den Eindruck von tragischer Unaufhaltsamkeit verdichten.

Auch der lyrische Reichtum der Sprache, den Shakespeare für seine Darstellung der Liebesbeziehung von Romeo und Julia nutzt, hat keine Entsprechungen in seinen Vorlagen.

Der Entstehungszeitraum des Dramas ist nicht überliefert. Das Stück kann nicht später als entstanden sein terminus ante quem , da in diesem Jahr die erste unautorisierte Quarto -Ausgabe des Stückes allerdings noch ohne Nennung des Verfassers unter dem Titel An Excellent Conceited Tragedie of Romeo and Juliet erschien.

Die erste historisch belegte Aufführung des Stückes fand ebenfalls statt. Ebenso legen weitere externe Beweise — wie etwa eine nicht mehr abbrechende Reihe von Zitaten aus dem Stück in anderen Schauspielen ab — ein eher früheres Entstehungsdatum nahe.

Ausdrücklich aufgeführt wird Romeo and Juliet auch in dem erschienenen Verzeichnis der Werke Shakespeares Palladis Tamia von Francis Meres, was in der Forschung als Bestätigung der Autorschaft Shakespeares gesehen wird, jedoch nicht die Frage der exakten Datierung der Werkentstehung klärt.

Ein Manuskript ist wie bei allen anderen Shakespeare-Werken nicht erhalten. Die Textüberlieferung wirft eine Reihe komplizierter Fragen auf, die die Herausgabe von Romeo and Juliet besonders schwierig machen.

Das Stück war von Anfang an sehr beliebt und wurde in vier Einzelausgaben im Quartformat Q1 bis Q4 veröffentlicht, bevor es in der ersten Folio-Gesamtausgabe F abgedruckt wurde.

Im Wesentlichen bilden zwei Textquellen die Grundlage für neuere Texteditionen. Einerseits wird die erste Quarto -Ausgabe von , die nach allgemeiner Auffassung der modernen Herausgeber als sogenannte schlechte Quarto-Ausgabe angesehen wird, als Textgrundlage herangezogen.

Diese frühe Druckausgabe wurde als Raubdruck vermutlich aus dem Gedächtnis von Schauspielern rekonstruiert und weist bedeutende Kürzungen, grobe Abweichungen, metrische Fehler, Wiederholungen und ähnliches auf.

Die zweite Quarto-Ausgabe bietet einen vergleichsweise zuverlässigen Text, enthält allerdings ebenfalls eine Reihe zweifelhafter Passagen.

Die teilweise wohl nur schwer lesbare handschriftliche Vorlage von Q2 führte zu verschiedenen Korrekturversuchen und Textänderungen vor der Drucklegung; ebenso blieb der Druck von Q2 nicht gänzlich unbeeinflusst von der vorherigen Druckausgabe Q1.

Einzelnen Passagen des zweiten Quarto-Drucks wird daher von den meisten neueren Shakespeare-Herausgebern keine von Q1 unabhängige Textautorität zuerkannt.

Die nachfolgenden Quarto-Ausgaben sind für die Textfrage ohne Belang: Der überwiegende Teil der heutigen Herausgeber von Romeo and Juliet greift auf die zweite Quarto-Ausgabe als Textgrundlage copy text zurück, zieht bei problematischen Stellen aber ebenso den ersten Quarto-Druck sowie gelegentlich besonders im Hinblick auf aufführungsbezogene Details auch den ersten Folio-Druck zur Klärung heran.

Als das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur gelten Shakespeares Romeo und Julia im allgemeinen Verständnis als die Verkörperung ekstatischer Liebe, die derartig überwältigend ist, dass sie die Liebenden die Umwelt und deren Ansprüche vergessen lässt und die Individualität beider in eine gemeinsame Identität verwandelt.

Obwohl diese Szenen eine zentrale Rolle in dem Stück einnehmen, stellen sie nur einen Teilaspekt des Dramas dar. Das Stück handelt ebenso von der alten Fehde zwischen den Häusern Montague und Capulet, die der Liebesgeschichte eine tiefere, tragische Bedeutung verleiht, und den Auswirkungen auf das Handeln der weltlichen, durch den Fürsten repräsentierten Autorität und der geistlichen, durch Lorenzo vertretenen Instanz.

Sexualität ist dabei bedeutsam, ist jedoch als Liebe verpönt und wird verspottet, da sie letztlich, wie Romeos Beispiel zeigt, die Gruppenidentifikation sprengt und zum Ausscheiden aus der Gruppe führt.

Diese komödienhaften Passagen sind nicht von dem ernsthaften, die Tragödie auslösenden Geschehen getrennt, sondern stellen eine andere Sichtweise der gleichen Sache dar und verdeutlichen, dass eine überwältigende Liebesbeziehung wie die Romeos und Julias durchaus ihre komischen Aspekte hat.

In der Rezeptionsgeschichte des Werkes standen von Anfang an die drei Liebesszenen im Zentrum; ihre Wirkung und auch ihre Deutung ist bis in die Gegenwart weitgehend unverändert geblieben.

Die anderen Bedeutungsschichten und Komponenten des Werkes haben sich demgegenüber in den nachfolgenden Epochen als problematisch erwiesen und sind in verschiedener Weise aufgenommen worden.

In der Wirkungsgeschichte des Stückes konstant geblieben ist die Dominanz der Theater- und Aufführungsgeschichte. Im Hinblick auf die Gewichtung im Theater und in der Literaturkritik oder im Publikum und in der Leserschaft, die in anderen Shakespeare-Stücken zumeist unterschiedlich ist und teilweise von Epoche zu Epoche wechselt, liegt das Schwergewicht in Romeo and Juliet eindeutig und dauerhaft auf der Beliebtheit dieses Werkes als Theaterstück.

Die andauernde Popularität von Romeo und Julia nicht nur auf englischen Bühnen, sondern auch in Deutschland und den Niederlanden, wo das Stück bereits seit dem Beginn des Jahrhunderts von englischen Komödiantentruppen gespielt wurde, bedeutete allerdings keine Akzeptanz des Werkes in der Originalform.

Obwohl es von der Mitte des So wurden beispielsweise in der meistgespielten Fassung von David Garrick die ursprünglich drei Begegnungen zwischen Romeo und Julia um eine vierte, ultimative Szene erweitert: Julia erwacht, bevor das Gift bei Romeo seine Wirkung entfalten kann, und beide sterben erst nach einem langen Liebesdialog.

In der Mitte des Dies änderte sich wiederum im Dies enthielt allerdings keinen Wandel des Theaters zu literaturgeschichtlichem Purismus: Auch heute noch gilt Romeo and Juliet als ein Theaterstück, das dem Regisseur alle Freiheiten lässt, ohne dass es seinen Schwung und seine emotionale Ausdruckskraft verliert, ob es nun in einem modernen Verona oder aber in einem Renaissance-Ambiente dargeboten wird.

In der Literaturkritik zeigte sich anfangs eine parallele Entwicklung zur Erfolgsgeschichte auf der Bühne. Erst mit der zunehmenden Akademisierung und Verwissenschaftlichung der Literaturkritik im weiteren Verlauf des Jahrhunderts begann die Rezeption des Werkes problematisch zu werden, als es darum ging, die Tiefe der Aussagekraft des Textes auszuloten.

Die Kontroverse, die bis in die zweite Hälfte des Jahrhunderts andauerte, entzündete sich vor allem an der Problematik, welche Art von Tragödie das Werk darstelle und ob es überhaupt einer anerkannten Tragödienkonzeption entspreche.

Die Frage, die immer wieder aufgeworfen wurde, war die, ob das Stück eine Schicksalstragödie oder eine Charaktertragödie oder aber keines von beiden sei.

Andere Interpreten deuteten die Aussage des Stückes dahingehend, dass jede intensive und exzessive Liebe als solche zwangsläufig ihr tödliches Ende in sich berge.

Mittlerweile wird in der Frage nach der Tragik in Romeo und Julia im literaturwissenschaftlichen oder -kritischen Diskurs darauf verzichtet, das Stück eindeutig einer bestimmten Tragödienart zuzuordnen oder das Werk an den als zeitlos angesehenen Kriterien einer spezifischen Tragödiennorm zu messen.

Es besteht inzwischen weitgehend Konsens darüber, dass in diesem Drama unterschiedliche Facetten oder Aspekte der Tragik nebeneinander existieren.

Ein Teil der heutigen Literaturwissenschaftler und Kritiker geht davon aus, dass Shakespeare bewusst eine Ambivalenz und Vieldeutigkeit beabsichtigt habe; allgemein wird angenommen, dass Shakespeare in der Nachfolge der älteren englischen Bühnenautoren mit einem offenen Konzept von Tragödie gearbeitet habe: Eine Tragödie führt demnach einen tödlich endenden Fall des oder der Helden vor, der von der launenhaften Fortuna bewirkt wird, mitunter ohne Sinn, mitunter als Vergeltung für ein Verschulden.

Eine solche Tragödienkonzeption bezieht sich allerdings in der Regel auf den Fall von Mächtigen, deren Schicksal sich auf eine ganze Gesellschaft auswirkt.

Auf diesem Hintergrund wird es als bedeutsam angesehen, dass Shakespeare in seinem Stück die privaten Liebesbeziehungen mit dem öffentlichen Streit der Familien als Rechtfertigung der Tragödie miteinander verbindet, da die Liebe andernfalls nur als geeigneter Stoff für eine Komödie gewählt werden könnte.

Letztlich liegt der Grund für die historisch lange andauernde und immer noch nicht vollständig überwundene Abwertung von Romeo and Juliet in der akademisch ausgerichteten Literaturkritik in deren Betrachtungsweise.

Konzentriert sich der Zuschauer während einer Aufführung ganz auf das eine dargebotene Stück, so orientiert sich der historisch-chronologisch vorgehende Literaturwissenschaftler oder Kritiker in der Regel an Werkgruppen und literarischen Entwicklungslinien.

Auf diesem Hintergrund wird Romeo and Juliet literaturwissenschaftlich häufig aus der Perspektive der später entstandenen Tragödien Shakespeares wie König Lear oder Hamlet analysiert und unter dem Gesichtspunkt des noch nicht Erreichten betrachtet: Es fehle die subtile Charakterisierung, das differenzierte Durchspielen verschiedener Themen oder die kunstvoll ausgearbeitete Blankverssprache.

Ein anderes Bild ergibt sich jedoch, wenn man Romeo and Juliet aus einem angemesseneren Blickwinkel auf dem Hintergrund der zuvor verfassten Bühnenwerke im Hinblick auf die Eignung der eingesetzten dramatischen Mittel für die gestellte Aufgabe analysiert.

Shakespeare greift in seinem Stück nicht mehr auf vorgefundene Strukturen oder Techniken zurück, sondern entwickelt etwas Neues.

Zu Shakespeares Innovationen zählt dabei insbesondere die Umwandlung der Konzepte und der metrischen Formen und lyrischen Ausdrucksweise der zeitgenössischen pertrarkistischen Liebesdichtung in dramatische Ausdrucksformen.

Beispielsweise wird dies bereits deutlich beim ersten Zusammentreffen von Romeo und Julia auf dem Fest der Capulets.

Der erste Dialog der beiden weist die Form eines Sonetts mit angehängter Coda auf, an dem beide beteiligt sind I,5, Romeo bringt das erste Quartett metaphorisch in der Rolle eines Pilgers zum Ausdruck, der vor einem angebeteten Heiligenbild Julia dieses andächtig küssen möchte.

Julia nimmt diese Form und Metapher im zweiten Quartett auf, um den Pilger zunächst auf die Berührung ihrer Hände beim Tanz einzuschränken. Die Form des Gedichtes ist dabei nicht kunstvolles Beiwerk, sondern spiegelt gleichzeitig das dramatische Geschehen: Shakespeares Drama zeigt darüber hinaus thematisch und formal eine in der Renaissancetragödie zuvor unerreichte Weltfülle in der Gegenüberstellung und Versöhnung heterogener Elemente von Dramatik und Lyrismus, Tragik und Komik, zynischer und emotional berührter Haltung oder spontanem und artifiziellem Stil.

Die Welt des Liebespaares steht in einem dramaturgisch wirkungsvoll angelegten Gegensatz zum Hass ihrer Familien, den sie verneinen, aber auch zu satirisch - provokativen oder deftig-herben Reduktionen der Liebe auf das rein Sexuelle.

Romeo und Julia war von Anfang an ein sehr beliebtes Stück, worauf die vielen Zitate in anderen Werken hinweisen. Der Erfolg setzte sich auch jenseits Englands fort: Romeo und Julia wurde frühzeitig von wandernden englischen Schauspieltruppen in deutscher Fassung in ganz Europa aufgeführt.

Für das ganze Jahrhundert sind solche Aufführungen dokumentiert. Als die Theater in der Restaurationszeit wieder öffneten, veranlasste William Davenant eine erste Wiederaufführung des Stücks.

Kurze Zeit später machte James Howard aus dieser Aufführung eine Tragikomödie mit glücklichem Ausgang und das Drama wurde zeitweise abwechselnd als Tragödie und als Tragikomödie gespielt.

Garricks Bearbeitung erwies sich dabei als bedeutsamer, da sie eine weitgehende Rückkehr zum Originaltext einleitete, die zu einer Phase triumphaler Erfolge auf den Londoner Bühnen führte.

Zum ersten Mal seit kehrte Shakespeares Originaltext wenn auch stark gekürzt auf die Bühne zurück. Seit dieser Aufführung benutzte keine bedeutende Aufführung mehr eine Bearbeitung.

Henry Irvings Produktion von am Londoner Lyceum Theatre verdeutlicht sehr klar den damals bevorzugten Ausstattungsstil wertvolle Kostüme, lange Musik- und Tanzeinlagen, eindrucksvolle Kulissen.

Romeo und Julia blieb auch im Jahrhundert eines der am häufigsten aufgeführten Werke Shakespeares. Zu den bekannteren Produktionen seitdem zählen beispielsweise:.

William Shakespeares Thema wurde von vielen Schriftstellern aufgenommen. Keller verlegt die Handlung in die Schweiz , aus den italienischen Liebenden werden zwei Bauernkinder, die am Streit ihrer Väter zugrunde gehen.

Das Werk wurde in Gotha uraufgeführt. Die bekanntesten Bearbeitungen für den Konzertsaal sind die Fantasieouvertüre von Tschaikowski und die Ballettmusik von Prokofjew.

Romeo und Julia wurde laut Internet Movie Database bisher mal verfilmt, wobei hier allerdings nur die Filme gezählt wurden, welche die Shakespearesche Tragödie direkt als Vorlage nennen.

Zählte man alle Filme hinzu, die sich auch indirekt oder parodistisch auf das Drama beziehen, ergäbe sich eine weit höhere Zahl.

Zeffirellis Version wurde an Originalschauplätzen in Verona gedreht und präsentierte als erste Verfilmung die berühmten Liebenden als blutjunge Jugendliche.

Daraufhin erwacht Julia und versucht die letzten Tropfen von Romeos Lippen zu trinken, damit auch sie sterbe, doch als sie merkt, dass es nicht reicht, nimmt sie einen Dolch und ersticht sich.

Die Tragödie ist die Quelle vieler zeitloser Sätze, die bis heute zitiert werden. O Romeo, o Romeo, wherefore art thou Romeo?

Julia ist kurz davor ihr Schicksal zu verwünschen, sich in Romeo verliebt haben zu müssen, doch sie kann nicht aufhören ihn zu lieben. Die Balkonszenen, in denen Romeo Julia seine Liebe gesteht haben sich zu Vorbildern von Liebeserklärungen etabliert und die meisten Liebesgeschichten werden unweigerlich mit dieser einen verglichen.

Nichts kann der Liebe im Wege stehen, vor allem nicht Hass und Rachsucht. Die ideale Gelegenheit bietet sich den beiden, als sie auf die Diener der anderen rivalisierenden Familie, den Montagues, treffen.

Der Kampf wird durch die Ankunft Prinz Escalus unterbrochen, der sie davor warnt bestraft zu werden, wenn es noch einmal zu solch einem Tumult käme.

Dennoch sind sie beunruhigt ob seines Verhaltens in letzter Zeit. Benvolio ist nicht nur Romeos Cousin, sondern auch sein bester Freund.

Er findet bald die Wahrheit heraus und den eigentlichen Grund für Romeos unnormales Verhalten. Romeo ist unglücklich verliebt, weil die liebliche Rosaline sich nicht für ihn interessiert.

Um ihn ein wenig aufzumuntern, schlägt Benvolio ihm vor, heimlich zum Ball der Capulets zu gehen, damit er dort eine geeignete Kur für sein Gebrechen finde.

Auch wenn Romeo diesen Vorschlag für irrsinnig hält, schlägt er ein. Derweil wird das ganze Haus Capulet auf den Kopf gestellt und die Aufregung steigert sich mit jeder Stunde.

Obwohl der alte Capulet denkt, dass Julia zu jung für eine Heirat ist, verbirgt er doch nicht seine Zufriedenheit darüber, dass der junge Graf Interesse an seiner Tochter zeigt.

Julia ist ein junges Mädchen, erst dreizehn Jahre alt und in Liebesdingen völlig unerfahren, doch sie gibt ihrem Vater das Versprechen, nett zu Paris auf dem Ball zu sein.

Unglücklicherweise dauert dieser besondere Augenblick nicht lange, als Tybalt, der Neffe Capulets Romeo unter seiner Maske erkennt und sich mit ihm sofort duellieren möchte.

Obwohl der alte Capulet versucht, ihn zu beschwichtigen, ist sein Durst nach Rache nicht zu stillen. Bruder Laurenz, der einwilligt, sie zu verheiraten, ist sich unsicher bei einer Liebe, die so plötzlich einsetzt.

Trotz seines Zweifels über die Zuneigung, die beide teilen, hofft er, dass ihre Vermählung dem schon langanhaltenden Zwist der beiden Familien endlich ein Ende bereite.

Unglücklicherweise nimmt das Schicksal einen anderen Lauf und alles wird komplizierter, als Romeo seine Freunde Mercutio und Benvolio bei einem Duell mit Tybalt antreffen muss, der gekommen ist um Rache zu nehmen.

Tybalt fordert Romeo zum Duell heraus, doch Romeo lehnt ab. Er gesteht die Capulets genauso zu lieben wie seine eigene Familie.

Dieses Bekenntnis löst bei allen Anwesenden wahre Bestürzung aus. Mercutio nimmt Tybalt Forderung an und Tybalt ersticht ihn. Romeo, der sich für den Tod seines Freundes schuldig fühlt und wütend ist, greift Tybalt an.

Julia wartet aufgeregt auf ihre Hochzeitsnacht, als ihre Amme ihr von den schlechten Nachrichten um Tybalts Tod erzählt und ihr ausrichtet, der Prinz habe Romeo aus der Stadt verbannt.

Der alte Capulet kann nicht glauben, dass Tybalt tot sein soll und ist noch aufgebrachter über das Leiden seiner Tochter Julia.

Julia weigert sich aber den Grafen zu heiraten und verärgert den alten Capulet. Da sie von niemandem verstanden noch ihr geholfen wird, besucht sie Bruder Laurenz, um einen Plan zu schmieden.

Julia möchte einen Trank zu sich nehmen, der sie für 42 Stunden zu atmen aufhören lassen soll, damit jeder denkt, sie sei tot.

Danach würden sich Laurenz und Romeo in der Gruft verbergen und darauf warten, dass Julia aufwacht. Romeo soll sie dann mit ihm nehmen und sobald Bruder Laurenz verkündet, dass sie verheiratet seien, könnten sie auch wieder nach Verona zurückkehren.

Die Amme kommt am nächsten Morgen, um die Braut für die Hochzeit vorzubereiten und ist schockiert, als sie bemerkt, dass Julia nicht mehr atmet.

Trauer zieht durch das Haus der Capulets. Romeos Diener Balthasar erreicht ihn zuerst und informiert ihn darüber, dass Julia tot sei.

Von den schlechten Neuigkeiten völlig aufgelöst, besorgt sich Romeo ein Gift und reist nach Verona. Dort findet er den trauernden Paris vor, ein wilder Kampf bricht aus, bei dem Paris letztlich getötet wird.

Paris letzter Wunsch ist es, neben Julia bestattet zu werden und Romeo verspricht ihm, ihm diesen Wunsch zu erfüllen, bevor er selbst stirbt.

Als er Julia dort liegen sieht, denkt Romeo, sie sei tot, trinkt das Gift und stirbt.

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